Morbus Crohn verstehen: Symptome, Auslöser & Alltagshilfen

Ein umfassender Leitfaden zum Leben mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung – von den ersten Symptomen bis zur optimalen Therapie.

Morbus Crohn betrifft in Deutschland etwa 320.000 Menschen und gehört zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Die Erkrankung kann den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen und verläuft meist in Schüben mit beschwerdefreien Remissionsphasen.

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die alle Schichten der Darmwand betreffen kann. Anders als Colitis ulcerosa, die nur die oberste Schleimhautschicht befällt, kann Morbus Crohn segmental auftreten – gesunde Darmabschnitte wechseln sich mit entzündeten ab.

Häufige Symptome

Hauptsymptome

Chronische Durchfälle: Oft blutig, schleimig, über 6 Wochen anhaltend. Bauchschmerzen: Krampfartig, meist im rechten Unterbauch. Gewichtsverlust: Ungewollt durch Malabsorption und Appetitlosigkeit. Müdigkeit: Chronische Erschöpfung durch Entzündungsprozesse.

Extraintestinale Manifestationen

Morbus Crohn kann sich auch außerhalb des Darms manifestieren: Gelenkschmerzen, Hautveränderungen, Augenentzündungen und Leberbeteiligung sind häufige Begleiterscheinungen.