Der Plan steht, die Motivation ist da – und trotzdem meldet sich plötzlich ein intensives Verlangen nach Süßem. Nicht aus Hunger, sondern scheinbar „aus dem Nichts". Was kaum jemand weiß: Dieses Verlangen kann aus dem Darm kommen. Immer mehr Studien zeigen, dass Darmmikrobiom, Präbiotika und Ballaststoffe einen entscheidenden Einfluss auf Hunger, Sättigung, Blutzucker und sogar auf unsere Lust auf Zucker haben.
Studien zeigen, dass Menschen mit Übergewicht oder häufigem Heißhunger oft eine verminderte Vielfalt „guter" Darmbakterien und einen Überschuss ungünstiger Keime aufweisen (Turnbaugh et al., Nature, 2006; Ley et al., PNAS, 2006). Die meisten Diäten ignorieren diesen zentralen Faktor:den Darm.
Ein besonders spannender Bereich der Forschung: Bestimmte Darmbakterien können Essverhalten beeinflussen. Studien zeigen, dass „ungünstige" Bakterien besonders von Zucker profitieren. Sie senden über Stoffwechselprodukte und Nervenbahnen Signale, die das Verlangen nach Süßem verstärken – ein gestörtes Mikrobiom kann so Heißhunger regelrecht antreiben. Eine viel zitierte Übersichtsarbeit von Alcock et al. (BioEssays, 2014) beschreibt, dass Darmbakterien über den Vagusnerv und über die Beeinflussung von Dopamin- und Serotoninsystemen Esspräferenzen modulieren können.
👉 Vereinfacht gesagt: Ein unausgeglichener Darm „fordert" Zucker.
Hier kommen Präbiotika ins Spiel – spezielle Ballaststoffe, die gezielt gute Darmbakterien fördern.
Nicht jedes Präbiotikum ist jedoch gleich gut verträglich – vor allem nicht beim Abnehmen.
PHGG (partiell hydrolysiertes Guarkernmehl) ist eines der am besten klinisch untersuchten Präbiotika überhaupt. Mit über 25 Humanstudien, darunter randomisierte, doppelblinde Studien und Langzeituntersuchungen von bis zu 20 bis 24 Wochen, gilt PHGG als eines der am besten untersuchten Präbiotika weltweit. Es zeigt besonders vielversprechende Ergebnisse in der Behandlung von Diarrhö und Obstipation sowie im Umgang mit den verschiedenen Subtypen des Reizdarmsyndroms. Darüber hinaus wird PHGG auch in der enteralen Ernährung eingesetzt und hat sich als wertvoll für die Unterstützung eines gesunden Darmmikrobioms und die Verbesserung der Stuhlkonsistenz erwiesen. Diese umfassende Studienlage verdeutlicht die Vielseitigkeit und Wirksamkeit von PHGG in verschiedenen Anwendungsbereichen.
Ein umfassender Review von Slavin & Greenberg (Nutrition, 2003) sowie eine aktuelle Studienübersicht 2023 fassen diese Evidenz zusammen.
Studien zeigen, dass PHGG die Kohlenhydratresorption leicht verlangsamt und postprandiale Blutzuckerspitzen abflacht.
Bereits frühe Humanstudien (Takahashi et al., Nutrition Research, 1993) sowie spätere Arbeiten zeigen, dass PHGG den glykämischen Verlauf nach Mahlzeiten positiv beeinflussen kann.
👉 Ein stabilerer Blutzucker bedeutet: weniger Energieabfälle, weniger Lust auf Süßes, mehr Kontrolle beim Essen.
PHGG wird im Dickdarm langsam fermentiert und fördert gezielt nützliche Bakterien.
Besonders wichtig: Die Studie von Yasukawa et al. (Nutrients, 2019) – randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert, 20 Wochen Studiendauer – zeigte signifikante Veränderungen der Darmmikrobiota und gleichzeitige Normalisierung der Stuhlkonsistenz.
👉 Diese Daten stützen die Annahme, dass PHGG das Mikrobiom so beeinflusst, dass Heißhunger-Signale aus dem Darm abgeschwächt werden können.
Im Gegensatz zu stark quellenden Ballaststoffen quillt PHGG kaum auf und verursacht keinen mechanischen Druck.
Studien zur Fermentation (Velázquez et al., Anaerobe, 2000; Stewart et al., Br J Nutr, 2009) zeigen: hohe Bildung kurzkettiger Fettsäuren, aber geringe Gasbildung.
Diese Stoffwechselprodukte stehen im Zusammenhang mit Sättigungssignalen und hormoneller Regulation des Appetits.
Verdauungsprobleme sind einer der häufigsten Gründe für Diätabbrüche. PHGG wirkt regulierend – bei Durchfall und bei Verstopfung.
Das belegen u. a.: Homann et al., JPEN, 1994 & 2004; Patrick et al., J Am Diet Assoc, 1998.
👉 Ein ruhiger Darm erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gewichtsmanagement-Plan langfristig durchgehalten wird.
Der Schlüssel steckt bereits im Namen: partiell hydrolysiertes Guarkernmehl. Durch die schonende Hydrolyse wird die ursprünglich sehr zähe Guarfaser in kürzere, wasserlösliche Ketten gespalten. Das verändert ihr Verhalten im Verdauungstrakt grundlegend.
Genau diese Kombination – spürbare Sättigung bei gleichzeitig hoher Bekömmlichkeit – macht PHGG zu einem der interessantesten Ballaststoffe für ein nachhaltiges Gewichtsmanagement.
Das Gut Repair Programm von artgerecht enthält hochwertiges PHGG – geschmacksneutral, vollständig löslich und klinisch getestet für bessere Darmgesundheit.
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Individuelle Erfahrungen – Ergebnisse können variieren.
Ich habe schon einige Diäten hinter mir – meistens scheiterte es am Heißhunger am Abend. Seit ich BiomFiber morgens und mittags ins Wasser rühre, bin ich deutlich länger satt und greife abends nicht mehr automatisch zu Süßem. In drei Monaten sind 6 kg runter, ohne dass ich mich gequält habe.
Mein Reizdarm hat mich beim Abnehmen immer ausgebremst – Inulin und Flohsamen habe ich nicht vertragen. PHGG ist das erste Präbiotikum, das mir wirklich gut tut: keine Blähungen, regelmäßige Verdauung und ich esse spürbar weniger zwischendurch.
Als Typ-2-Diabetikerin war mir wichtig, dass mein Blutzucker stabiler wird. Mein Apotheker hat mir BiomFiber empfohlen. Nach etwa sechs Wochen sind meine Werte gleichmäßiger – und ich habe nebenbei 4 kg verloren, ohne strikte Diät.
Die dargestellten Erfahrungsberichte sind individuell und spiegeln nicht die typischen Ergebnisse wider. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.
Individuelle Ergebnisse über mehrere Monate – jeweils in Kombination mit bewusster Ernährung und mehr Bewegung.
Symbolbilder. Individuelle Ergebnisse können abweichen.
[1] Turnbaugh PJ, Ley RE, Mahowald MA, et al..An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest. Nature, 2006.
[2] Ley RE, Turnbaugh PJ, Klein S, Gordon JI.Microbial ecology: human gut microbes associated with obesity. PNAS, 2006.
[3] Alcock J, Maley CC, Aktipis CA.Is eating behavior manipulated by the gastrointestinal microbiota?. BioEssays, 2014.
[4] Slavin JL, Greenberg NA.Partially hydrolyzed guar gum: clinical nutrition uses. Nutrition, 2003.
[5] Takahashi H, et al..Effect of partially hydrolyzed guar gum on postprandial glucose and lipid responses. Nutrition Research, 1993.
[6] Yasukawa Z, Inoue R, Ozeki M, et al..Effect of repeated consumption of partially hydrolyzed guar gum on fecal characteristics and gut microbiota. Nutrients, 2019.
[7] Velázquez M, Davies C, Marett R, et al..Effect of oligosaccharides and fibre substitutes on short-chain fatty acid production. Anaerobe, 2000.
[8] Stewart ML, Slavin JL.Molecular weight of guar gum affects short-chain fatty acid profile in model intestinal fermentation. British Journal of Nutrition, 2009.
[9] Homann HH, Kemen M, Fuessenich C, et al..Reduction in diarrhea incidence by soluble fiber in patients receiving total or supplemental enteral nutrition. JPEN, 1994.
[10] Patrick PG, Gohman SM, Marx SC, et al..Effect of supplements of partially hydrolyzed guar gum on the occurrence of constipation and use of laxatives. Journal of the American Dietetic Association, 1998.