Die Grippewelle hat Deutschland auch 2026 wieder fest im Griff. Lactoferrin – ein körpereigenes Immunprotein – bekämpft Viren auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Wie ein Türsteher, der nicht nur die Eingänge bewacht, sondern auch im Gebäude für Ordnung sorgt.
Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Wochenbericht KW 9–10/2026
28%
Influenza-A-Anteil an untersuchten Proben (KW 9)
25%
Influenza-Anteil bei Krankenhauseinweisungen (SARI)
A(H3N2)
Dominierender Influenza-Subtyp in der Saison 2025/26
Laut RKI hat die Grippewelle 2025/26 ihren Höhepunkt überschritten, doch die Virusaktivität bleibt hoch. Alle Altersgruppen sind betroffen. Die Viruslast im Abwasser ist seit drei Wochen rückläufig – parallel dazu zirkulieren RSV (20% der Proben) und SARS-CoV-2 auf niedrigem Niveau.
Besonders relevant: Obwohl die akuten Zahlen sinken, warnen Experten vor einer möglichen zweiten Welle im Frühjahr. Gerade jetzt ist ein starkes Immunsystem entscheidend – und genau hier setzt Lactoferrin an.
Lactoferrin gehört zur Gruppe der Transferrine (eisenbindende Proteine) und kommt natürlicherweise in hoher Konzentration in der Muttermilch, aber auch in Speichel, Tränen und den Granulozyten (weißen Blutkörperchen) vor. Seine antivirale Wirkung entfaltet es auf mehreren Ebenen gleichzeitig – und genau das macht es in Zeiten der Grippewelle besonders wertvoll.
Dies ist der wichtigste Mechanismus. Bevor ein Virus eine Zelle infizieren kann, muss es an bestimmte Rezeptoren auf der Zelloberfläche andocken.
Andocken an die Zelle: Lactoferrin bindet an Heparansulfat-Proteoglykane (HSPG) auf unseren Zellmembranen. Diese dienen vielen Viren als „Landeplatz". Da Lactoferrin diese Plätze besetzt, findet das Virus keinen Halt.
Direkte Bindung am Virus: Lactoferrin kann auch direkt an virale Oberflächenproteine binden und diese so „verkleben", dass sie nicht mehr in der Lage sind, mit der menschlichen Zelle zu verschmelzen.
Viren benötigen zwar kein Eisen zum „Essen", aber viele zelluläre Prozesse, die für die Virusvermehrung (Replikation) notwendig sind, hängen von der Eisenverfügbarkeit in der Wirtszelle ab.
Lactoferrin bindet freies Eisen extrem stark. Durch diesen Entzug wird das Milieu für die Virusreplikation deutlich erschwert.
Lactoferrin wirkt nicht nur direkt gegen das Virus, sondern „spricht" auch mit unserem Immunsystem:
Es aktiviert Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) und Makrophagen, die infizierte Zellen aufspüren und vernichten.
Es fördert die Ausschüttung von Interferonen – körpereigene Botenstoffe, die benachbarte Zellen in einen Alarmzustand versetzen, um sie vor dem Virus zu schützen.
Studien haben gezeigt, dass Lactoferrin gegen eine Vielzahl von Viren aktiv sein kann:
Influenza-Viren, RSV und Coronaviren (inkl. SARS-CoV-2)
Herpes-simplex-Virus (HSV) Typ 1 und 2
Rotaviren und Noroviren
Entfaltet die volle antimikrobielle Wirkung: Es kann aktiv Eisen binden, pathogene Keime schwächen und das Immunsystem gezielt unterstützen. "apo-" ist die native Form von Lactoferrin – jene biologisch aktive Variante, auf die sich der Begriff „Lactoferrin" in der Regel bezieht.
Sie ist entscheidend für die therapeutische Anwendung und kommt sowohl zur Immun-Prophylaxe (400–600 mg täglich) als auch bei akuten Infekten in höherer Dosierung gezielt zum Einsatz.
Technische Univ. München: Lactoferrin tötet u.A. alle COVID Stränge erfolgreich ab
In den letzten zehn Jahren hat Lactoferrin erheblich an wissenschaftlicher Bedeutung gewonnen, was sich in der stark gestiegenen Zahl an Fachveröffentlichungen widerspiegelt. Während es lange vor allem für seine antimikrobiellen Eigenschaften bekannt war, rücken heute auch antivirale, immunmodulierende und entzündungshemmende Effekte sowie sein Einfluss auf den Eisen- und Knochenstoffwechsel verstärkt in den Fokus. Mittlerweile über 15.000 peer-reviewed Fachjournalartikel.
Besonders seit der COVID-19-Pandemie ist das Interesse rasant gewachsen – mit einem deutlichen Anstieg an Studien, die Lactoferrin als vielversprechenden Naturstoff in Prävention und Therapie untersuchen.

Quelle: PubMed Database
Mercurius Production zählt zu den führenden Herstellern von Lactoferrin weltweit. Das deutsche Unternehmen produziert Lactoferrin in verschiedenen Reinheitsgraden und Derivaten für den Einsatz in Säuglingsnahrung, klinischen Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln. Darüber hinaus entwickelt Mercurius hochwertige Functional Ingredients, pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) sowie Spezialproteine wie Lactoperoxidase, Immunglobulin G (IgG), Colostrum und fermentierte Milchproteine (FMP).
Alle Produkte werden in Deutschland unter pharmazeutischen Bedingungen hergestellt und zeichnen sich durch hohe Reinheit, vollständige Angiogenin- und Endotoxinfreiheit sowie hohe Stabilität aus. Der firmeneigene Qualitätsstandard Lactoferrin CLN® erreicht dabei eine Reinheit von über 97 % und übertrifft damit sogar deutlich den Standard für Säuglingsnahrung (≥ 95 %).
Mercurius vertreibt ausschließlich Bulkware und keine eigenen Fertigprodukte an Endkunden oder Apotheken, beliefert aber einen Großteil des Europäischen Nahrungsergänzungsmittel-Lactoferrin-Markts. Das Hauptprodukt CLN ist unter anderem bei der Firma artgerecht, allen DE Apotheken und Online-Apotheken erhältlich:
Erhältlich in allen deutschen stationären Apotheken (via Apothekengroßhandeln) und selektiven Online-Apotheken


Schweiz
[1] Wakabayashi H et al. Immunomodulatory effects of lactoferrin.Curr Pharm Des, 2014;20(15):2349–55.Zur Studie
[2] Kim JY et al. Oral lactoferrin supplementation for acne vulgaris: an open-label study.Nutrients, 2010;2(8):842–53.Zur Studie
[3] Paesano R et al. Oral lactoferrin versus ferrous sulfate in pregnant women with iron deficiency.Nutrients, 2022;14(5):1062.Zur Studie
[4] Figueroa-Lozano S et al. Oral lactoferrin in the management of iron deficiency anemia: a meta-analysis.Crit Rev Food Sci Nutr, 2024;64(11):1843–56.Zur Studie
Entdecken Sie hochreines Lactoferrin CLN® (apo-Lactoferrin) in pharmazeutischer Reinheit: 97%+ für ein starkes Immunsystem, auf ganz natürliche Weise.