Raynaud-Syndrom
Kurzdefinition
Gefäßkrampf in Fingern und Zehen mit charakteristischem Farbwechsel.
Ausführliche Beschreibung
Das Raynaud-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung, bei der sich die kleinen Arterien in Fingern und Zehen bei Kälte oder Stress krampfartig verengen. Typisch ist der dreiphasige Farbwechsel: weiß (Minderdurchblutung), blau (Sauerstoffmangel), rot (Wiedererwärmung). Es kann primär (ohne Grunderkrankung) oder sekundär (bei Autoimmunerkrankungen) auftreten.
Typische Symptome
- Farbwechsel der Finger
- Kältegefühl
- Taubheit
- Schmerzen beim Wiedererwärmen
Häufige Ursachen
- Primär: unbekannt
- Sekundär: Autoimmunerkrankungen, Medikamente, Vibration
Behandlungsmöglichkeiten
- Wärme
- Stressreduktion
- Kalziumkanalblocker
- Vermeidung von Triggern
Verwandte Begriffe
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Blutarmut - zu wenig rote Blutkörperchen oder Hämoglobin im Blut.
Angina Pectoris
Brustenge - Schmerzen durch Sauerstoffmangel des Herzmuskels.
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Gefäßverkalkung - Ablagerungen in den Arterien führen zu Verengungen.
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