Lymphödem
Kurzdefinition
Schwellung durch gestörten Lymphabfluss mit Ansammlung von eiweißreicher Flüssigkeit.
Ausführliche Beschreibung
Ein Lymphödem entsteht durch eine Störung des Lymphsystems, wodurch sich eiweißreiche Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Es kann angeboren (primär) oder erworben (sekundär) sein, etwa nach Operationen, Strahlentherapie oder Infektionen. Typisch sind nicht-eindrückbare Schwellungen, die unbehandelt zu Verhärtungen und Infektionen führen können.
Typische Symptome
- Schwellung
- Spannungsgefühl
- schwere Extremitäten
- verminderte Beweglichkeit
Häufige Ursachen
- Primär: angeborene Fehlbildungen
- Sekundär: OP, Bestrahlung, Infekte, Tumoren
Behandlungsmöglichkeiten
- Komplexe Entstauungstherapie
- Lymphdrainage
- Kompression
- Bewegungstherapie
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