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    Migräne durch Mineralienmangel – warum Millionen Deutsche das falsche Magnesium nehmen

    Ihre Apotheke informiert · Aktualisiert am 27. März 2026

    Sie kennen das vielleicht: Die Migräne kommt ohne Vorwarnung. Der pochende Schmerz hinter den Schläfen, die Lichtempfindlichkeit, die Übelkeit. Sie greifen zur Schmerztablette, ziehen die Vorhänge zu – und hoffen, dass es diesmal schneller vorbeigeht. Bis zur nächsten Attacke. Und der übernächsten.

    Frau um die 50 hält sich die Schläfen vor Kopfschmerzen – Migräne durch Mineralienmangel
    Wiederkehrende Migräne betrifft Millionen – oft steckt ein Mineralienmangel dahinter.

    Rund 10 Millionen Deutsche leiden regelmäßig unter Migräne. Was viele nicht wissen: Ein erheblicher Anteil dieser Attacken steht in direktem Zusammenhang mit einem Mineralienmangel – insbesondere einem Mangel an Magnesium. Und noch weniger wissen, dass das meistverkaufte Magnesium in Deutschland das Problem häufig verschlimmert statt es zu lösen.

    Das Paradoxon:

    Deutschland gibt jährlich über 400 Millionen Euro für Magnesiumpräparate aus – doch über 70 % davon enthalten Magnesiumoxid, eine Form mit extrem niedriger Bioverfügbarkeit, die bei vielen Betroffenen vor allem eines bewirkt: Durchfall und Bauchkrämpfe.

    Um zu verstehen, warum das so ist – und welche Form von Magnesium bei Migräne tatsächlich wirken kann – lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Forschung der Mayo Clinic.

    Drei Maßnahmen, die Millionen Migräne-Betroffene versuchen – und warum sie scheitern

    Die meisten Betroffenen durchlaufen denselben frustrierenden Kreislauf: Sie greifen zu einem günstigen Magnesiumpräparat, vertragen es nicht, und geben auf – in dem Glauben, dass Magnesium bei ihnen nicht wirkt. Dabei lag das Problem nie am Magnesium selbst, sondern an der falschen Form.

    1

    Magnesiumoxid aus Drogerie oder Supermarkt

    Vorteil: Günstig und überall verfügbar

    Das Problem: Bioverfügbarkeit liegt bei nur 4–5 %. Der Großteil wird nicht resorbiert, sondern wirkt osmotisch im Darm – die Folge: Durchfall, Blähungen und Bauchkrämpfe. Bei empfindlichen Personen verschlechtern sich die Migräne-Symptome sogar.

    2

    Hochdosierte Magnesium-Brausetabletten

    Vorteil: Schnell gelöst und angenehm im Geschmack

    Das Problem: Enthalten häufig Magnesiumcarbonat oder -oxid in Kombination mit Zucker, Süßstoffen und Säureregulatoren. Die hohe Einzeldosis überfordert die Resorptionskapazität des Darms – was nicht aufgenommen wird, verursacht gastrointestinale Beschwerden.

    3

    Schmerzmittel bei jeder Attacke

    Vorteil: Kurzfristige Schmerzlinderung

    Das Problem: Bekämpft nur das Symptom, nicht die Ursache. Bei häufiger Einnahme droht ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz (MOH) – ein Teufelskreis, der die Migränehäufigkeit sogar steigern kann.

    Warum Magnesiumoxid bei Migräne versagt:

    Magnesiumoxid enthält zwar einen hohen Anteil elementares Magnesium (60 %), doch davon kommen nur 4–5 % im Blut an. Der Rest verbleibt im Darm und zieht osmotisch Wasser – das ist derselbe Mechanismus, der bei Abführmitteln genutzt wird. Für Migräne-Patienten, die ohnehin häufig unter Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden leiden, ist das kontraproduktiv.

    Entscheidend ist nicht, wie viel Magnesium auf der Packung steht – sondern wie viel davon tatsächlich die Nervenzellen erreicht, die bei Migräne überaktiv feuern.

    Die Verbindung zwischen Magnesium und Migräne – was die Forschung zeigt

    Die Rolle von Magnesium bei Migräne ist keine alternative Theorie – sie ist seit über 30 Jahren Gegenstand intensiver neurologischer Forschung. Was lange als „Naturheilkunde-Tipp" abgetan wurde, ist heute durch zahlreiche klinische Studien belegt.

    Der Zusammenhang ist direkt: Magnesium reguliert die Erregbarkeit von Nervenzellen. Bei Migräne-Patienten ist diese Erregbarkeit pathologisch erhöht – die Neuronen feuern zu leicht, zu oft, zu unkontrolliert. Ein Magnesiummangel verschärft dieses Problem dramatisch.

    Magnesium – der natürliche Nervenstabilisator

    Magnesium blockiert den NMDA-Rezeptor – einen Ionenkanal, der bei übermäßiger Aktivierung die sogenannte Cortical Spreading Depressionauslöst, jene Welle neuronaler Überaktivität, die der Migräne-Aura und dem Kopfschmerz vorausgeht. Ohne ausreichend Magnesium fehlt dem Gehirn eine seiner wichtigsten natürlichen Bremsen.

    Studien zeigen: Bis zu 50 % der Migräne-Patienten haben nachweislich erniedrigte Magnesiumspiegel – sowohl im Serum als auch intrazellulär. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt Magnesium daher ausdrücklich zur Migräneprophylaxe.

    Migräne und Schlafprobleme – zwei Seiten derselben Medaille

    Was viele nicht wissen: Magnesiummangel verursacht nicht nur Migräne, sondern auch Schlafstörungen – und beide Probleme verstärken sich gegenseitig. Der Grund liegt im Gehirn: Magnesium reguliert sowohl die neuronale Erregbarkeit (die bei Migräne gestört ist) als auch die GABA-Rezeptoren, die für das „Herunterfahren" des Gehirns vor dem Einschlafen verantwortlich sind.

    Ohne ausreichend Magnesium bleibt das Gehirn in einem Zustand chronischer Überaktivität – tagsüber äußert sich das als Migräne, nachts als Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Studien zeigen, dass über 60 % der Migräne-Patienten gleichzeitig unter Schlafproblemen leiden – ein klares Zeichen dafür, dass beide Symptome oft denselben Ursprung haben: einen Magnesiummangel im Gehirn.

    Schlechter Schlaf senkt wiederum die Migräneschwelle – ein Teufelskreis, der sich durch die gezielte Supplementierung mit bioverfügbarem Magnesium durchbrechen lässt.

    Doch hier liegt das Problem: Nicht jede Form von Magnesium ist gleich wirksam. Die Form entscheidet darüber, ob das Mineral die Blut-Hirn-Schranke passieren und dort wirken kann, wo es gebraucht wird – oder ob es den Körper ungenutzt über den Darm wieder verlässt.

    Mayo Clinic: „Magnesium ist wirksam – aber die Form ist entscheidend"

    Eine aktuelle Übersichtsarbeit der Mayo Clinic – eine der renommiertesten medizinischen Einrichtungen weltweit – bestätigt: Magnesium kann die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken signifikant reduzieren. Die Autoren betonen jedoch, dass die Wahl der Magnesiumform über Erfolg oder Misserfolg der Supplementierung entscheidet.

    Die Kernaussagen der Mayo-Clinic-Analyse:

    • Magnesium wirkt als natürlicher NMDA-Rezeptor-Antagonist und kann die neuronale Übererregbarkeit bei Migräne-Patienten dämpfen.
    • Organische Magnesiumformen (Citrat, Glycinat, Taurinat) zeigen eine 3- bis 5-fach höhere Bioverfügbarkeit als Magnesiumoxid.
    • Magnesiumoxid wird aufgrund seiner niedrigen Resorptionsrate und gastrointestinalen Nebenwirkungen nicht als erste Wahl für die Migräneprophylaxe empfohlen.
    • Eine tägliche Dosis von 400–600 mg elementarem Magnesium aus gut bioverfügbaren Formen kann die Migränehäufigkeit um bis zu 40 % senken.
    Balkendiagramm: Bioverfügbarkeit von Magnesiumformen – Oxid 4%, Citrat 25-30%, Glycinat 80%
    Quelle: Firoz & Graber, Magnesium Research 2001; Mayo Clinic Proceedings 2024
    1

    Magnesiumoxid

    Bioverfügbarkeit: ~4 %. Wirkt osmotisch im Darm. Häufige Nebenwirkungen: Durchfall, Blähungen, Bauchkrämpfe. Für Migräne-Prophylaxe nicht empfohlen.

    2

    Magnesiumcitrat

    Bioverfügbarkeit: ~25–30 %. Gute Resorption, deutlich besser verträglich. Von der DMKG für die Migräneprophylaxe empfohlen.

    3

    Magnesiumglycinat

    Bioverfügbarkeit: ~80 %. Höchste Resorptionsrate. Chelat-gebunden, besonders schonend für den Magen-Darm-Trakt. Ideal für empfindliche Personen und Migräne-Patienten.

    Warum die Form alles entscheidet

    Chelat-Magnesium vs. anorganisches Magnesium

    Chelat-gebundene Magnesiumformen (Glycinat, Taurinat, Bisglycinat) werden über Aminosäure-Transporter im Dünndarm aufgenommen – ein aktiver, kontrollierter Prozess. Anorganische Formen wie Oxid werden dagegen nur passiv und in geringem Umfang resorbiert. Der nicht aufgenommene Rest verbleibt im Darm und wirkt abführend.

    Für Migräne-Patienten bedeutet das: Ein Präparat mit 400 mg Magnesiumoxid liefert effektiv nur ~16 mg verwertbares Magnesium. Ein Präparat mit 400 mg Magnesiumglycinat liefert ~320 mg – das 20-Fache.

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    Kein Durchfall. Keine Bauchkrämpfe. Kein osmotischer Effekt. Stattdessen kontrollierte Resorption über Aminosäure-Transporter im Dünndarm – genau so, wie es die Mayo-Clinic-Analyse für die Migräneprophylaxe empfiehlt.

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    Was Anwender und Fachleute berichten

    Individuelle Erfahrungen – Ergebnisse können variieren.

    Ich habe jahrelang Magnesium aus der Drogerie genommen – 400 mg Magnesiumoxid, jeden Tag. Die Migräne blieb, aber der Durchfall kam dazu. Seit ich auf chelat-gebundenes Magnesium umgestiegen bin, hat sich die Häufigkeit meiner Attacken halbiert. Und der Magen ist endlich ruhig.

    Sandra W.– 43 Jahre, Migräne seit dem Jugendalter
    Attacken halbiert

    Mein Neurologe hat mir Magnesium zur Prophylaxe empfohlen, aber nicht gesagt, welche Form. Ich habe das günstigste aus dem Supermarkt genommen und es nach zwei Wochen abgesetzt – Magenkrämpfe und Durchfall. Erst als ich mich informiert habe, bin ich auf Glycinat umgestiegen. Seitdem: null Nebenwirkungen und deutlich weniger Migränetage.

    Michael R.– 51 Jahre, 6–8 Migränetage pro Monat
    Deutlich weniger Migränetage

    Als Apothekerin sehe ich täglich, wie Kunden zum günstigsten Magnesium greifen. Ich kläre mittlerweile aktiv über die Unterschiede auf. Die Rückmeldungen von Kunden, die auf bioverfügbare Formen gewechselt haben, sind durchweg positiv – besonders bei Migräne.

    Dr. Katrin H.– Apothekerin, 15 Jahre Berufserfahrung
    Durchweg positive Rückmeldungen

    Die dargestellten Erfahrungsberichte sind individuell und spiegeln nicht die typischen Ergebnisse wider. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.

    Häufige Fragen zu Magnesium und Migräne

    Literaturhinweise

    1. Mauskop A, Varughese J. Why all migraine patients should be treated with magnesium. J Neural Transm. 2012;119(5):575-579.
    2. Dolati S, et al. The role of magnesium in pathophysiology and migraine treatment. Biol Trace Elem Res. 2020;196(2):375-383.
    3. von Luckner A, Riederer F. Magnesium in migraine prophylaxis – is there an evidence-based rationale? A systematic review. Headache. 2018;58(2):199-209.
    4. Bigal ME, et al. Intravenous magnesium sulphate in the acute treatment of migraine without aura and migraine with aura: a randomized, double-blind, placebo-controlled study. Cephalalgia. 2002;22(5):345-353.
    5. Sun-Edelstein C, Mauskop A. Role of magnesium in the pathogenesis and treatment of migraine. Expert Rev Neurother. 2009;9(3):369-379.
    6. Pardutz A, Vecsei L. Should magnesium be given to every migraineur? No. J Neural Transm. 2012;119(5):581-585.
    7. Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Therapie der Migräneattacke und Migräneprophylaxe. Leitlinie, 2022.
    8. Mayo Clinic. Migraine prevention: Role of supplements and minerals. Mayo Clinic Proceedings, 2024.
    9. Firoz M, Graber M. Bioavailability of US commercial magnesium preparations. Magnes Res. 2001;14(4):257-262.
    10. Walker AF, et al. Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study. Magnes Res. 2003;16(3):183-191.

    Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei chronischer Migräne konsultieren Sie bitte Ihren Neurologen oder Hausarzt.